Torfestival in Krefeld – Dresden siegt in der zweiten Verlängerung

5.April 2025DEL2

Spiel drei der Halbfinal Play- Off Serie zwischen Krefeld und Ravensburg. Krefeld nach der Niederlage in Overtime vom Sonntag wieder Zuhause. Vor ausverkaufter Yayla Arena sollte was gehen.

Maxwell Newton, Marcel Müller und David Cerny mit Doppelpacks. Krefeld hat einen neuen Publikums Liebling: “Maschino” Yushiro Hirano! Der japanische Winterneuzugang mischt gerade die Liga auf. Am heutigen Abend wieder mit zwei Punkten.

Klare Sache der Pinguine
Ohne sich lange mit Vorreden aufzuhalten, kam der KEV sofort zur Sache. Mike Fischer (2.)eröffnete den Torreigen an diesem Abend. Ravensburg hatte sich wohl die Pinguin etwas vorsichtiger gewünscht. Nur sechs Minuten nach der Führung erhöhte Maxwell Newton auf 2:0. Er verwandelte einen Penalty abgezockt. Wieder fünf Minuten später traf David Cerny (14.) im Powerplay, erneut für Schwarz und Gelb. Topscorer Maxwell Newton (19.) rundete mit dem vierten Pinguine Tor das erste Drittel ab. Man ließ den Gästen aus der Puzzlestadt nicht einen Augenblick Luft zum Atmen. Ravensburg sah sein körperbetontes Spiel ins Leere laufen. Krefeld hielt dagegen und zog nicht zurück.

Der Pinguine Express nahm Fahrt raus
Mit dem 5:0 durch Yushiroh Hirano (23.) wurde das mittlere Drittel eingeläutet. Phillip Mass (39.), ein Ex- Pinguin, sorgte dafür das die Tower Stars auf den Würfel kamen. Nur Sekunden später kam durch Marcel Müller (60.) die gebührende Antwort. Mit einem beruhigenden Polster für den KEV, ging es zur zweiten Pause.

Eigentlich war schon alles klar. Krefeld schlug noch zweimal zu
Zum Schlußabschnitt war eigentlich alles schon klar für Spiel vier am Sonntag in Oberschwaben. David Cerny (50.) erneut im Powerplay und Marcel Müller (59.) schraubten das Resultat auf 8:1! Erwähnenswert noch die ausgiebige Keilerei zwischen Yushiroh Hirano und Nick Latta. Punktsieger Hirano. Krefelds Doppeltorschütze David Cerny kassierte kurz vor Ende noch eine Spieldauerstrafe.

Ein Spiel mit einem überlegenen Sieger. Eben ein Play- Off Spiel wie es die Zuschauersehen wollen. Wieder war die Yayla Arena mit 8029 Besuchern restlos ausverkauft. Ravensburg bekam die Quittung für ein Spielweise, die sie nicht nötig haben. Leider hatten auch die Gestreiften Spielleiter nicht unbedingt ihren besten Tag erwischt. Letztlich ist es nur ein weiterer Sieg auf einem langen Krefelder Weg zurück ins Oberhaus.

Stimmen:
Pinguine Coach Thomas Popiesch: “Wir haben heute eine Krefelder Mannschaft gesehen, die von Anfang an hellwach war und ihre Beine bewegt hat. Wir haben in den ersten 20 Minuten gerade ohne Scheibe gute Entscheidungen getroffen. Wenn du dann noch zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielst, bleibt heute einfach das gute Gefühl, das die Mannschaft heute gebraucht und sich geholt hat. Es war für beide Mannschaften, wenn du Freitag und Sonntag spielst und dann eine so lange Pause hast, schwer im Rhythmus zu bleiben. Wir haben es aber gut gelöst. Der entscheidende Faktor war, dass wir unsere Chancen heute effektiv genutzt haben. Letztlich zählt der Sieg heute , er gibt uns ein gutes Gefühl für die nächsten Aufgaben.”

Krefeld Pinguine – Ravensburg Tower Stars 8:1 (4:0;2:1;2:0)

Tore
1:0 |2.| Mike Fischer (David Cerny, Erik Buschmann)
2:0 |9.| Maxwell Newton PS
3:0 |14.| David Cerny (Jon Matsumoto, Alex Weiß) PP
4:0 |19.| Maxwell Newton (Marcel Müller, Yushiroh Hirano)
5:0 |23.| Yushiroh Hirano (Lucas Lessio, Maxwell Newton)
5:1 |39.| Phillip Mass (Luca Hauf, Louis Latta)
6:1 |40.| Marcel Müller (Jon Matsumoto, Maximilian Söll)
7:1 |50.| David Cerny (Alex Weiß, Maximilan Adam) PP
8:1 |58.| Marcel Müller (Christian Kretschmann, Steven Raabe)

Strafminuten: Krefeld 24 plus Spieldauerdisziplinarstrafe Cerny, Ravensburg 27 plus Spieldauerdisziplinarstrafe L. Latta
Zuschauer:8029 ausvk.

Serie: 2:1 für Krefeld

In der zweiten Overtime: Huskies verlieren Spiel 3 gegen Dresden

Am heutigen Abend stieg Spiel 3 der Halbfinal-Serie gegen die Eislöwen in der Nordhessen Arena. Ahlroth brachte die Huskies früh in Führung, Andres glich im Powerplay aus. Nachdem in den verbleibenden zwei Dritteln sowie in der ersten Verlängerung keine Tore fielen, entschied Andres das Spiel in der 81. Minute zu Gunsten der Gäste.

Es dürfte bei dieser Serie kaum noch jemanden überraschen, aber auch Spiel 3 startete gewohnt schwungvoll und hitzig. Auch auf Tore musste am heutigen Abend nicht lange gewartet werden: Zuerst verpasste Olsen noch aus guter Position (3.), dann brachte Ahlroth, der einen Abschluss von Bender abfälschte, die Nordhessen Arena aber zum Jubeln (4.). Die Freude währte jedoch nicht lange, denn in eigener Überzahl verwandelte Andres einen Querpass zum 1:1-Ausgleich (6.). Nach dem Powerbreak hatte Ahlroth gar die Chance auf den frühen Doppelpack, sein zu zentraler Abschluss wurde allerdings von Goalie aus den Birken pariert (14.). Da auch Gibson sich kurz darauf auszeichen durfte und so einen Alleingang in eigener Überzahl entschärfte (16.), ging es mit dem 1:1 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt erhielten beide Teams ihre Chancen in eigener Überzahl, Tore sollten aber zunächst keine weiteren fallen. Ihr wahrscheinlich stärkstes Powerplay lieferten die Schlittenhunde gerade in der ersten Hälfte einer frühen Überzahlsituation, kamen aber mit beiden Formationen, wie auch in späteren Powerplays, nicht zum Erfolg. Auch ein Abschluss vom freistehenden Bodnarchuk aus dem linken Bullykreis brachte nicht den zweiten Treffer (28.). Auch die Gäste spielten in eigener Überzahl stark auf, den gefährlichsten Abschluss von Yogan parierte Gibson aber mit der Fanghand (36.) und sorgte so für einen torloses Mitteldrittel.

Im dritten Abschnitt waren die Eislöwen über weite Strecken die aktivere Mannschaft, konnten dies aber nicht in einen Torerfolg ummünzen. Gleich mehrfach scheiterten sie, unter anderem in Überzahl, am starken Gibson im Tor der Huskies. Auf Seiten der Huskies setzte Brune das erste kleine Ausrufezeichen, wurde bei seinem Alleingang aber noch entscheidend gestört (50.). Auch zwei späte Überzahlspiele der Sachsen überstand die nordhessische Defensive schadlos, zudem parierte Gibson ein weiteres Mal souverän nach Ablauf der Strafe (57.). Da auch die Huskies ihre kleine Druckphase zum Ende des Drittels nicht nutzen konnten, ging es, wie auch schon in Spiel 2, in die Verlängerung.

Auch in der ersten Overtime waren die Eislöwen zunächst dem Siegtreffer näher als unsere Huskies, doch wie so oft am heutigen Abend war spätestens bei Gibson Endstation. So auch in der 63. Minute als er mit der Fanghand parierte und in der 69. Minute als er ein 2-auf-1 der Dresdner entschärfte. Dann drückten allmählich die Nordhessen auf den Siegtreffer, doch weder Turgeon, der vor den Kasten der Gäste zog
(72.), noch Mieszkowski nach einer starken Puckeroberung (76.), konnten das Spiel entscheiden. Kurz vor Ende der ersten Verlängerung verhinderte auf der anderen Seite erneut Gibson gegen Yogan den Siegtreffer (79.).

In der zweiten Verlängerung ging es dann aber ganz schnell: Ein Schuss von Andres von der rechten Seite fiel unglücklich hinter Gibson ins Tor und entschied so das Spiel zu Gunsten der Gäste.

Kassel Huskies – Dresdner Eislöwen 1:2 (1:1;0:0;0:0/0:1) OT2

Tore: 1:0 Ahlroth (3.), 1:1 (6.) LeBlanc, 1:2 (81.) Andres
Strafminuten: Kassel 12, Dresden 12
Zuschauer: 5.700 (ausverkauft)

Serie: 2:1 für Dresden

Bericht von: Ralf Schmitt / PM | Foto: Ralf Schmitt

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